Der Letzte der Ungerechten
ein Film von CLAUDE LANZMANN

eine Koproduktion von SYNECDOCHE, LE PACTE, DOR FILM, LES FILMS ALEPH
2013 - Frankreich/Österreich – 218 Minuten - 1.85 - 5.1
Original Titel: Le dernier des injustes

Vorführungen:

SÉLECTION OFFICIELLE - HORS COMPÉTITION
Salle Debussy am Sonntag, den 19.5.2013 um 19:00 Uhr (WELTURAUFFÜHRUNG)

SÉLECTION OFFICIELLE - SÉANCES DU LENDEMAIN / DAY AFTER SCREENINGS
im Salle Buñuel am Montag, den 20.5. 2013 um 11:00 Uhr

MARKTVORFÜHRUNG / MARCHÉ DU FILMS
im Salle Olympia 5, am Montag, den 20.5.2013 um 16:00 Uhr

Ein Ort: Theresienstadt. ein einzigartiger Ort der Propaganda, den Adolf Eichmann das «Modell Ghetto» nannte. Er war dafür gedacht, die Welt von seiner tatsächlichen Natur abzulenken: der letzten Station vor der Gaskammer. Ein Mann: Benjamin Murmelstein. Der letzte Judenälteste in Theresienstadt war ein zum Exil gezwungener, gefallener Held. Tag für Tag musste er während des Zweiten Weltkrieges mit Adolf Eichmann verhandeln. Zu dessen Prozess wurde er nicht einmal als Zeuge geladen, obwohl er den Nazi Scharfrichter am besten kannte. Mehr als 20 Jahre nach dem mehrfach ausgezeichnten « Shoah » enthüllt Claude Lanzmanns neuer Film einen kaum bekannten aber fundamentalen Aspekt des Holocaust und wirft ein völlig neues Licht auf den Ursprung der „Endlösung“.



Berlinale 2013: Claude Lanzmann erhält den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk!


Im Zuge seiner Arbeit an "Shoah" in den 70er Jahren hat Claude Lanzmann ein langes und beeindruckendes Gespräch mit dem Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein (1905–1989) geführt. Im Zentrum stand Murmelsteins ambivalente Rolle als hochrangiger jüdischer Funktionär der von Eichmann kontrollierten Israelitischen Kultusgemeinde Wien in der NS-Zeit und als „Judenältester“ des KZ Theresienstadt. Dieses außergewöhnliche, unveröffentlichte Filmdokument eingebettet in unsere heutige Zeit ist Thema dieses Dokumentarfilmes.

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Deine Schönheit ist nichts wert
Jetzt im Kino



NOVEMBER: Hüseyin Tabak erhält den SILVER STAR als bester Regisseur beim Cinedays Filmfestival
in Skopje



OKTOBER: Hüseyin Tabak’s DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT

Gewinnt den zum 49. Mal vergebenen Türkischen Filmpreis in sechs – darunter den wichtigsten - Kategorien!!

Bester Film
Bestes Drehbuch (Hüseyin Tabak)
Bester Schnitt (Christoph Loidl)
Bester Hauptdarsteller (Abdulkadir Tuncer)
Beste Nebendarstellerin (Lale Yavas)
Bester Nachwuchsschauspieler (Yüsa Durak)


Ein Eindruck von der Preisverleihung: www.beyazgazete.com



SEPTEMBER: DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT gewinnt den Preis der ökumenischen Jury beim
9. Jameson Cinefest 2012, Miskloc/Ungarn


Jurybegründung: "Deine Schönheit ist nichts wert" zeigt den Integrationsprozess einer türkisch-kurdischen Flüchtlingsfamilie in Österreich. Der zwölf jährige Veysel sucht den Weg aus seiner Sprachlosigkeit durch das Übersetzen und Erlernen eines Gedichtes von Asik Veysel, dem berühmtesten türkischen Dichter und Sänger des 20. Jahrhunderts. Damit erhofft er sich die Aufmerksamkeit seiner geliebten Ana sowie den Respekt der Gesellschaft zu gewinnen.

Mit einfachen Stilmitteln und artistischem Geschick schafft der Regisseur ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen einer Alltagsgeschichte und stilvoller, berührender Poesie. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise das Alltagsleben von Minderheiten, die bei uns leben und hilft, die Komplexität der Probleme von Flüchtlingen zu verstehen.

www.cinefest.hu



JULI: Weltpremiere im Wettbewerb von Karlovy Vary International Film Festival 2012

The Hollywood Reporter Artikel



Kurzinhalt:
Der 12jährige Veysel, halb Kurde halb Türke, ist neu in einem fremden Land. In der Schule kann er die Sprache nicht, zu Hause herrscht ein großer familiärer Konflikt. Die einzigen glücklichen Momente sind seine Gedanken an Ana, das Mädchen aus seiner Klasse, in das er unsterblich verliebt ist. Der Kampf zwischen Traum und Realität scheint Veysel zu erdrücken, bis er eines Tages seinen Nachbarn kennenlernt, einen 33 jährigen Macho mit Liebeskummer, der zu seinem ersten Freund im neuen Land wird.


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Zweisitzrakete
Jetzt im Kino

Ein Mann, der aus Liebe eine alte Zweisitzrakete aus dem technischen Museum klauen will, kann kein schlechter Mensch sein. Es muss ihn ganz gewaltig erwischt haben. Die Sache ist die: Manuel (Manuel Rubey), Fotograf für die Wiener Bezirkszeitung, und Dolmetscherin Mia (Alissa Jung) sind allerbeste Freunde. Sie kurven gemeinsam auf dem Moped herum, sie sitzen nachts philosophierend über den Dächern von Wien, sie lieben denselben winzig-wunzigen Asiaten. Sie wollen beide nach New York und haben auch sonst eine Liste von Plänen, die sie gemeinsam in die Tat umsetzen wollen: Ein Foto von einem weißen Hai machen. Auf einem riesigen Frachtschiff als Matrosen arbeiten. Eine Kokosnuss aus dem Supermarkt klauen und sie wieder zurück zu ihrer Palme bringen.

Dann fährt die frisch getrennte Mia ein paar Tage weg, nach Südtirol. Was kann da schon passieren? Leider alles. Während sich Manuel überlegt, wie er Mia endlich seine Liebe gestehen kann, verliebt sich die junge Frau unsterblich. In einen italienischen Piloten. Und Manuel ist natürlich der erste, der’s erfährt. Was soll der beste Freund da dagegenhalten? Kurz später der nächste Schock: Mia will gemeinsam mit ihrem Uniformträger nach Rom auswandern. Ist alles zu spät?

Jeden Tag stolpert Manuel aus seinem WG-Schlafzimmer direkt in die Selbsthilfegruppe von Detlev (Simon Schwarz), der traurigen Frischverlassenen (unübertroffen: Thomas Stipsits, Alexander Jagsch, Andreas Patton, Denis Moschitto) bei der Bewältigung ihres Zorns hilft. Mit Lockerungsübungen und Klempnerphantasien. Vergebung ist das Ziel. Ausgerechnet die hier versammelten traurigen Gestalten werden zu Manuels unverzichtbaren Komplizen, um Mia doch noch zurückzuerobern. Die träumte als Kind nämlich immer davon, mit einem Astronauten und seiner Rakete zu den Sternen zu fliegen. Einen Besuch im technischen Museum später ist klar: Ein Plan muss her. Gut, dass Detlev mit zwei Polizistinnen befreundet ist.

Zwei Tauben (herrlich: Michael Niavarani und Gerti Drassl) kommentieren derweil die menschlichen Irrwege von oben.

Ein Film von Hans Hofer

www.zweisitzrakete.com

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Der Teufelsgeiger
Ab November 2013 im Kino


Niccolo Paganini, der größte Geigenvirtuose aller Zeiten, erobert in den 30er Jahren des 19. Jhdts. Europa in einem noch nie da gewesenen Sturm. Er  habe dem Teufel seine Seele verkauft um so virtuos spielen zu können, heißt es. Fans fallen bei seinen Konzerten reihenweise in Ohnmacht und manch Gerücht umrankt ihn. Was seinem geschäftstüchtigen Manager Urbani nur recht ist: Paganini der Teufelsgeiger und große Verführer, unnahbar,  geheimnisumwittert und von unvergleichlicher Faszination füllt Opernhäuser allerorts.
2013 ist David Garrett Paganini!

Ein Film von Bernard Rose
Mit: David Garrett, Jared Harris, Joely Richardson, Christian McKay, Veronica Ferres, Andrea Deck, Helmut Berger u.v.m.



Koproduktion: Summerstorm Entertainment (D), Dor Film (A), Construction Film (D)
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Ludwig II.
Jetzt im Kino

Voller Idealismus besteigt Ludwig im Alter von 18 Jahren den bayerischen Thron. In einer Zeit, in der Krieg und Armut allgegenwärtig sind, glaubt er an eine bessere Welt und möchte seine Macht dafür einsetzen, dass sein Volk in Frieden und Glück leben kann. Sein Reich soll zum Mittelpunkt der Schönheit werden, Kunst und Kultur sollen aufblühen, statt in Waffen möchte Ludwig die Staatsgelder in Theater, Musik und Bildung investieren.
Er liebt die Opern Richard Wagners, seine Leidenschaft und Bewunderung für seine Werke und deren Sagenwelten sind so groß, dass er den umstrittenen Komponisten an seinen Hof holt. Er stürzt sich mit anfänglich großem Interesse ins politische Geschäft, besetzt mit den Jahren wichtige Posten des Hofstaats mit Vertrauten und schmiedet Allianzen. Doch die Umstände seiner Zeit sind gegen ihn.
So wird sein geliebtes Reich in Kriege mit Preußen und Frankreich verwickelt und erleidet bittere Niederlagen. Seine Minister rebellieren gegen die kostspielige Förderung Wagners. Seine schon fest geplante, vom Volk ersehnte Hochzeit sagt er wieder ab, weil er sich eingestehen muss, dass ihn mit seiner Verlobten nicht mehr verbindet als innige Freundschaft. Ludwig kommt nicht zur Ruhe, zu tief sind auch die Abgründe seiner Seele, die ihn quälen und verzweifeln lassen. Desillusioniert zieht er sich zurück und flüchtet sich – während seine Gegner sich formieren und ihn stürzen wollen – mit seinen Schlössern in ein Traumreich der Phantasie. Bis zu seinem tragischen Tod, der wie Ludwig selbst bis heute „ein ewig Rätsel“ bleibt...

Ein Film von Peter Sehr und Marie Noëlle

Mit Sabin Tambrea, Sebastian Schipper, Hannah Herzsprung, Edgar Selge, Friedrich Mücke, Justus von Dohnányi, Samuel Finzi, Tom Schilling, Paula Beer, Uwe Ochsenknecht, Peter Simonischek, Gedeon Burkhard, Katharina Thalbach, August Schmölzer, Michael Fitz, Franz Dinda, Christophe Malavoy, Bernd Birkhahn, Volker Zack Michalowski, André Eisermann und Axel Milberg.

www.ludwig2-derfilm.de

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360
Ab 14. März auf DVD & Blu-ray

A wise man once said, if there’s a fork on the road take it.
He failed to mention which way to turn.


Ein Mann beschließt während einer Geschäftsreise, nicht fremdzugehen – eine Entscheidung, die eine Reihe bewegender und dramatischer Ereignisse rund um den Erdball nach sich zieht.

360 verwebt Liebesgeschichten und Beziehungen von Menschen aus unterschiedlichen Metropolen der Welt elegant und unterhaltsam zu einer einzigen romantischen Erzählung über die Liebe und das Leben im 21. Jahrhundert. Alle Protagonisten sind getrieben von Wünschen und Sehnsüchten; sie lieben, träumen, sind glücklich oder traurig, rastlos auf der Suche und voller Widersprüche; jeder lebt sein Leben, so gut er es vermag – und doch sind all diese Leben miteinander verbunden. Ein Blick auf die moderne Welt wie durch ein faszinierendes und mitreißendes Kaleidoskop. Inspiriert von Arthur Schnitzlers kontroversiellem Meisterwerk „Der Reigen“ vernetzt „360“ Charaktere aus verschiedenen Städten und Kulturen zu einem feinfühligen, humorvollen und unterhaltsamen Befund von Liebe, Liebelei und Sexualität am Beginn des 21. Jahrhunderts.


Regie: Fernando Meirelles
Drehbuch: Peter Morgan

Mit: Anthony Hopkins, Rachel Weisz, Jude Law, Moritz Bleibtreu, Lucia Siposova, Gabriela Marcinkova, Johannes Krisch, Jamel Debbouze, Vladimir Vdovichenkov, Dinara Drukarova, Ben Foster, Maria Flor, Juliano Cazarre, Marianne Jean-Baptiste, u.v.a.

www.360-derfilm.at

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RUHM
DVD im Handel erhältlich
RUHM verbindet sechs komische und tragische, aberwitzige und berührende Geschichten, die sich zu einem verblüffend- faszinierenden Gesamtbild vereinen. In einem geschickten Spiel um Wirklichkeiten und Scheinwirklichkeiten erzählen sie von Schicksal und Zufall, Identität und Verschwinden, vor allem aber von der Sehnsucht, in einem anderen Leben zu Hause zu sein – wenn man es schon nicht im eigenen ist.

RUHM ist die erste Verfilmung eines Romans von Daniel Kehlmann. Sie basiert auf seinem gleichnamigen Bestseller, der sich bislang allein im deutschsprachigen Raum rund eine halbe Million Mal verkaufte. Regie führte Isabel Kleefeld, die auch das Drehbuch verfasst hat und die einzelnen Episoden des Romans zu einer mitreißenden Tragikomödie zusammenführt. In den Hauptrollen zu sehen sind Stefan Kurt (Giulias Verschwinden), Julia Koschitz (Der letzte schöne Herbsttag), Senta Berger (Satte Farben vor Schwarz), Justus von Dohnányi (Männerherzen), Heino Ferch (Vincent will Meer) und Gabriela Maria Schmeide (Die Friseuse).

www.ruhm-derfilm.de

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SPANIEN
DVD im Handel erhältlich
Der neue Film von Anja Salomonowitz!
Mit Tatjana Alexander, Cornelius Obonya, Grégoire Colin, Lukas Miko u.v.m.


Regie: Anja Salomonowitz
Drehbuch: Dimitré Dinev, Anja Salomonowitz

www.spanien-derfilm.at

BERLINALE FORUM Welturaufführung 11.02.2012
DIAGONALE Eröffnungsfilm 2012
JETZT IM KINO


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Yoko
DVD & Blu-ray im Handel erhältlich
Als Pia eines Tages in ihrem Lieblingsversteck, einem Baumhaus, ein weißes, zotteliges Tier entdeckt, ist sie total aufgeregt. Was – oder besser – wer ist das? Noch ahnt sie nicht, dass ihr Leben durch diese Begegnung komplett auf den Kopf gestellt wird! Yoko ist nämlich weder Hund noch Affe – sondern ein kleiner, weißer Yeti aus dem Himalaja mit mystischen Fähigkeiten!

Und so versteckt Pia ihren neuen Freund vor ihrer Mutter, ihrer kleinen neugierigen Schwester Marcella und ihrem besten Freund Lukas in Mamas Kühltruhe. Um keinen Preis der Welt möchte sie ihr aufregendes Geheimnis lüften. Doch der zwielichtige Großwildjäger Thor van Sneider, der Yoko aus seiner Heimat hierher verschleppt hat, will ihn unter allen Umständen an Zoodirektor Kellermann verkaufen, einen als Sammler exotischer Tiere bekannten Mann.

Schnell spürt van Sneider Pia und Yoko auf. Notgedrungen weiht Pia Lukas ein, der helfen soll, Yoko zu beschützen. Für sie beginnt ein aufregendes Abenteuer, das ihr Leben für immer verändern wird.

www.yoko-derfilm.at

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POLL Auszeichnungen
DVD im Handel erhältlich
Filmpreis
FilmpreisFilmpreis
2010 Rom
Internationales Festival
SPEZIALPREIS DER JURY

2010 Rom
Internationales Festival
BESTE FILMMUSIK

2010 Tallinn
Black Nights
BESTE REGIE


FilmpreisFilmpreisFilmpreis
2010 Biberach
Internationale Filmfestspiele
BESTER FILM

2010 Toronto
Internationales Filmfestival
OFFICIAL SELECTION

2010 Bayrischer Filmpreis
BESTER DARSTELLER
EDGAR SELGE


FilmpreisFilmpreis
2010 Bayrischer Filmpreis
NACHWUCHSPREIS
PAULA BEER

2010 Bayrischer Filmpreis
BESTES SZENENBILD
SILKE BUHR



JEANETTE HAIN FÜR „POLL“ MIT BAMBI AUSGEZEICHNET

Niemand Geringeres als die Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow („Shakespeare in Love“) zeichnete am 10.11.2011 die Schauspielerin Jeanette Hain vor einem TV-Millionenpublikum für ihre sensationelle darstellerische Leistung als „Zicke und Grande Dame“ in dem deutschen Historiendrama „POLL“ mit dem Bambi 2011 als „Beste Darstellerin National“ aus. Der Medienpreis BAMBI, 1948 ins Leben gerufen und mittlerweile durch Hubert Burda Media vergeben, gilt in europäischem Maßstab als einer der wichtigsten Auszeichnungen im Entertainment-Bereich. Neben Jeanette Hain wurden auch Lady Gaga, Justin Bieber, Helmut Schmidt und Matthias Brandt als „Bester Darsteller National“ ausgezeichnet. Richy Müller war für seine schauspielerische Leistung in „POLL“ ebenfalls nominiert worden.

Alle Hauptdarsteller des Historiendramas „POLL“ (Regie: Chris Kraus), das die Liebesgeschichte der deutschbaltischen Dichterin Oda Schaefer im Jahr 1914 in Estland umkreist, sind somit inzwischen ausgezeichnet worden: Neben Jeanette Hain erhielt die jugendliche Hauptdarstellerin Paula Beer als bisher jüngste aller Preisträgerinnen den „Bayerischen Filmpreis 2011“. Ebenfalls mit dem Bayerischen Filmpreis wurde Edgar Selge für seine Darstellung eines fanatischen Hirnanthropolgen gewürdigt. Richy Müller als Gutsverwalter erhielt den Deutschen Filmpreis 2011 als Bester Nebendarsteller.

Die Jury des BAMBI 2011 ehrte Jeanette Hain, die neben Katja Riemann und Katja Flint nominiert war, mit folgender Begründung: „Sie zieht eine emotionale Sicherheitszone um sich und wahrt bis zuletzt ihr Geheimnis. Als Zuschauer glaubt man zu spüren, wie viel Spaß sie dabei hatte.“


DANIELA KNAPP GEWINNT PREIS DER DEUTSCHEN FILMKRITIK 2012

Für die Bildgestaltung des Historiendramas POLL von Chris Kraus hat die Kamerafrau Daniela Knapp den Preis der Deutschen Filmkritik 2012 erhalten. Die Auszeichnung gilt als höchste Anerkennung deutscher Filmjournalisten für filmkünstlerische Leistungen.
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WIE MAN LEBEN SOLL
DVD im Handel erhältlich
WIE MAN LEBEN SOLL hat im Spielfilmwettbewerb des filmkunstfest Schwerin den

PREIS FÜR DIE BESTE MUSIK- UND TONGESTALTUNG

gewonnen!

Charlie, dick, patschert und liebenswert, ist ein "Sitzer", wie er aus seinen Lebenshilfebücher lernt. Aber auch für den Faulsten geht's ans Erwachsenwerden – und siehe da, das hat auch spannende Seiten zu bieten.
Und einiges an Überraschungen.

Mit Axel Ranisch, Robert Stadlober, Thomas Stipsits, Marion Mitterhammer, Bibiana Zeller, Stefanie Reinsperger, Katharina Straßer, Emily Cox, Julia Jelinek, Manuel Rubey, Franziska Hackl, Michael Ostrowski, Veronika Glatzner, Josef Hader, Maria Hofstätter, Detlev Buck, Franziska Singer, Lukas Resetarits, Thomas Müller, André Pohl, Robert Palfrader, Adem Karaduman, Paul Matic, Klaus Rott, Serge Falck, Elisabeth Engstler, Oliver Baier, Roberto Blanco, Thomas Maurer, David Schalko und viele mehr!


Regie: David Schalko
Drehbuch: Thomas Maurer, David Schalko
nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Glavinic erschienen bei dtv

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QUALTINGER, ein Film von André Heller
André Hellers Filmporträt des bedeutenden österreichischen Kabarettisten und Satirikers Helmut Qualtinger wirft einen in manchem vertrauten und vielem neuen, auch sehr intimen Blick auf den außergewöhnlichen Menschen und genialen Schauspieler. Der Film zum 25. Todestag ist eine Hommage an den Meisteranalytiker der österreichischen Seele, der sich selbst als „Menschenimitator“ bezeichnete, und dokumentiert die lichten Höhen und tiefsten Tragiken eines Ausnahmelebens.

„Dies ist der Versuch das Leben eines hochbegabten, in manchem sogar genialen Menschen zu erzählen, den ich sehr mochte und dem ich Dank schulde für die Ermutigung, die er mir, als ich jung war,  geschenkt hat. Er war viele Jahre mein verlässlicher Freund, aber, wie ich glaube, allzu selten sein eigener.“

André Heller



© Foto: Michael Horowitz
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BRUNO KREISKY. POLITIK UND LEIDENSCHAFT
DVD im Handel erhältlich
Er war ein österreichischer Jahrhundertpolitiker. Und wäre im Jänner 2011 hundert Jahre alt geworden. „Bruno Kreisky. Politik und Leidenschaft“ ist das Porträt eines Mannes, der die Politik leidenschaftlich liebte und für den Politik das Leben war.
 
Dass Kreisky, Sozialdemokrat aus einer bürgerlichen jüdischen Wiener Familie, in Österreich Außenminister und Bundeskanzler wurde und dreimal mit absoluter Mehrheit gewählt wurde, war außergewöhnlich und faszinierte in den Siebziger Jahren die halbe Welt. Er war ein Reformer, ein Mediengenie, ein großer Rhetoriker, ein Außenpolitiker, der aus seinem Land eine Brücke zwischen Ost und West machte und sich für eine friedliche Lösung des Nahost-Konflikts engagierte.

Der Film „Bruno Kreisky. Politik und Leidenschaft“ zeigt Kreisky in fünf Schlüsselsituationen seines politischen Lebens, aber auch Kreisky privat. Dazu kommen einige prominente Zeitgenossen und Weggefährten zu Wort, darunter Henry Kissinger, der frühere deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt, der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer,  der Industrielle Hannes Androsch, der Künstler André Heller und die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi.
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Rest in peace/Ruhe sanft
DVD im Handel erhältlich
„Rest in Peace“ - sie sollen in Frieden ruhen - unsere Toten

Was aber passiert mit der sterblichen Hülle nach dem Tod?
Wie gehen wir damit um? Was wissen wir über die Welt der Toten?
Wie verändert sich ein Körper nach dem Tod?

In „Rest in Peace“ geht es um Leichen. Um Verwesung und Verfall.
Um Tote als ökologisches Problem, um Tote als menschliche Ersatzteillager.
Es geht um die radikale Endgültigkeit. Um die Frage was von uns bleibt.
Acht Episoden führen rund um den Globus und bieten einen manchmal verstörenden, manchmal unfreiwillig komischen Einblick in den Alltag jener Menschen, die jeden Tag mit Leichen zu tun haben.
Der Tod ist das elementarste Thema der Menschheit.
Unsere Haltung dazu: irrational und paradox.
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